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Author:

Thomas Burkhalter, an ethnomusicologist, music journalist, and cultural producer from Bern (Switzerland), is the founder and editor-in-chief of Norient – Network for Local and Global Sounds and Media Culture. He published the book Local Music Scenes and Globalization: Transnational Platforms in Beirut with Routledge (2013) and co-edited the book The Arab Avant-Garde: Music, Politics, Modernity with Kay Dickinson and Benjamin J. Harbert with Wesleyan University Press (November 2013). As an academic, journalist (radio, print, and online in Switzerland and Germany), organizer of the Norient Musikfilm Festival, artist (e.g. audio-visual performance “Sonic Traces: From Switzerland”), documentary filmmaker (Sound Translations), he places great emphasis on transdisciplinary approaches between theory and practice.

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15 responses to “Weltmusik 2.0: Zwischen Spass- und Protestkultur”

  1. […] neuere, längere Fassung dieses Textes ist im Januar 2011 […]

  2. mmh, puh , das war ja ein Rundumschlag.

    Vorweg, für mich ist ‚Norient.com‘, mittlerweile seit langer Zeit, die einzige deutschsprachige Seite, die über globale Musik (‚Weltmusik 2.0‘ ist doch ein ehr fragwürdiger Begriff) lesenswerte Informationen veröffentlicht. Mir gefällt eure angenehm empathische, begeisterte Haltung zur Musik.

    …aber verdammt, müssen es immer Kuratorien, Kuratoren, Avantgarden usw. usw. sein auf die ihr Bezug nehmt?
    Wer sich halbwegs in der (na gut, westlichen) Popuärmusikgeschichte auskennt, weiß das die wirklich interessante (die Welt erklärende, zutiefst berührende…) Musik ehr aus dem nicht akademischen Bereich kam, von irgendwelchen Spinnern und von Leuten aus ärmsten Verhältnissen, die das unbedingte Bedürfnis hatten ‚etwas‘ auszudrücken; die von der Musik lebten, weil sie eben nicht so mühsam leben wollten wie die eigene Familie, Freunde. (Vielleicht artikuliere ich auch nur meine eigene etwas überholte Vorstellung von Musikgeschichte, -entwicklung.)
    Weil, so naiv ist der Artikel nicht, das in seinem (Sub?)text diese Widersprüche nicht aufscheinen würden (‚Exotica‘, die indischen und pakistanische Musiker zweiter Einwanderergeneration aus London, MIA…).

    Über diese konkreten Klassenwidersprüche – auf die ja in globaler Hinsicht nochmal eins draufgesetzt wird: armes / reiches Land, Visa-würdig oder nicht -würde ich sonst gerne mehr lesen.

    Es gefällt mir auch, wie in den letzten Absätzen wieder auf die ganze furchtbare, stumpfe materielle Realität Bezug genommen wird: wer verdient, Modi der kulturelle Referenzen, wer bleibt lediglich Lieferant von Sounds.
    Indem Zusammenhang würde mich als Käufer dieser ganzen tollen Compilations (Soundway, Vampi Soul, Analog Africa, Sublime Frequencies…) mal interessieren, wer definiert (und aus welcher Perspektive) eigentlich die Musikgeschichte und deren ‚wichtige‘ Künstler aus Regionen der Welt, aus denen es kaum gedrucktes/übersetztes zu lesen gibt ?

    Nebenbei: „Audioviren“ ist ein schöner Begriff.

    Ja, nochmals vielen dank für diesen sehr anregenden, informativen -vielleicht etwas zu überfrachteten – Artikel.

    Gruß Jörg

  3. […] Funk (und verwandten Groove-Phänomenen der 60er und 70er) einen Schlüssel gefunden zu haben, der Weltmusik 2.0 eine persönliche Note hinzuzufügen. Keine dieser Bands (mit Ausnahme der hebräischsprachigen) […]

  4. […] mausert sich zu einer kleinen Hochburg der Weltmusik 2.0 – oder der Tribal Electronica: Der Berner Produzent Wildlife! arbeitet derzeit am neuen Album der […]

  5. The English version of the article please thomas, want to use it for teaching.

  6. […] sich durch die Angebotsvielfalt der «Weltmusik 2.0» – der neuen Weltmusik der Digitalisierung – klickt, dem wird schnell klar: Für viele […]

  7. […] den Mainstream. Sie konstruieren neue postkoloniale Positionen («Ghettotech», Marshall, 2009, «Weltmusik 2.0», Burkhalter, 2010) und definieren Konzepte wie «Lokalität» neu. Die Forschungsarbeit «Globale […]

  8. … [Trackback]…

    […] Informations on that Topic: norient.com/de/academic/weltmusik2-0/ […]…

  9. […] Musikerinnen und Musiker aus Afrika, Asien und Lateinamerika verarbeiten Musik und Klangformen mit den Prinzipien von Avantgarde, Pop-Avantgarde und jamaikanischer «Bass-Culture». Sie interagieren in Netzwerken mit Musikern weltweit und formulieren selbstbewusste nach-koloniale Positionen. Die vielen Parodien auf Exotika und der thematische Fokus auf Gewalt und Krieg deuten jedoch auch darauf hin, dass alte Abhängigkeiten im realen Markt weiterhin Bestand haben. Update 2012. Norient-Link: Weltmusik 2.0 […]

  10. […] Spuren. In der Live-Sendung gibt es Interviews, Gäste, schräge Sounds und ganz viel Musik rund um «Weltmusik 2.0», Neue Volksmusik, Turbo Folk, Baile Funk, Kuduro, Hardcore, Trash Blues, Speed Metal, Noise und […]

  11. […] Spuren. In der Live-Sendung gibt es Interviews, Gäste, schräge Sounds und ganz viel Musik rund um «Weltmusik 2.0», Neue Volksmusik, Turbo Folk, Baile Funk, Kuduro, Hardcore, Trash Blues, Speed Metal, Noise und […]

  12. […] mittlerweile auch in der Musik des isländischen Popstars Björk Platz gefunden hat (Norient Link: «Weltmusik 2.0: Zwischen Spass und Protestkultur»). Während die Massen auf dem Tahrir-Platz gerne nostalgisch Lieder aus dem vergangenen Jahrhundert […]

  13. […] Thomas Burkhalter – “Weltmusik 2.0: Zwischen Spaß- und Protestkultur” – http://norient.com/academic/weltmusik2-0/ […]

  14. […] Abhängigkeiten aber nicht, beobachtet der Musikjournalist Thomas Burkhalter im Norient-Artikel Weltmusik 2.0: Zwischen Spass- und Protestkultur. Denn die Multiplikatoren, Produzentinnen und DJs, welche die Tracks in die Clubs nach Berlin, […]

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