Omar Khorshid ist eine Kultfigur bei den alternativen, experimentellen Musikern im Nahen Osten. Morgen Freitag (26.11) erklingt seine Musik im Museum Rietberg.

Die Musiker des Nahen Ostens blicken gerne auf die Tourismus-Industrie der 1950er Jahre zurück – mit ihren arabischen Nachtclubs in New York, Paris, Beirut und Kairo. Die Musik in den Nachtclubs «violated every boundary of authenticity» schreibt die Musikethnologin Anne Rasmussen. Es ist die Offensichtlichkeit und Leichtigkeit dieser künstlerischen Karikaturen auf den Orient, die einigen der heutigen Musiker als Vorlage dient. Der Ägypter Omar Khorshid vertonte in den Nachtclubs von Beirut und Kairo Hits wie La Cumparasito und La Paloma. Kritiker nennen Khorshid den James Last der arabischen Welt. Für viele Musiker hingegen gilt er als Genie: wegen seinem Surf-Gitarren-Stil und seinen virtuos vorgetragenen Tremoli. Einige rare Interviews auf Englisch gibt es auf der offiziellen Fanseite von Omar Khorshid.
Hier eine Auswahl von Videos! Und: Morgen Freitag 26.11 gibt es Omar Khorshid und psychedelischen arabischen Rock im Museum Rietberg: Bei unserer Performance «Sonic Traces: From the Arab World».



Ein Tribut für Omar Khorshid by Sir Richard Bishop von den Sun City Girls.

Hier ein Podcast zu psychedelischer Musik in der arabischen Welt.








[...] Karikaturen auf den Orient, die einigen der heutigen Musiker als Vorlage dient. Der Ägypter Omar Khorshid vertonte in den Nachtclubs von Beirut und Kairo Hits wie La Cumparasito und La Paloma. Kritiker [...]