Eric Wainainas Benga-Rhythmen mit ostafrikanischen Gitarren in süffiger Popmusikästhetik bieten seit über 16 Jahren Abwechslung im Kenianischen Radio – denn da läuft vor allem westlicher Mainstream. «Love + Protest» heisst das letzte Album des sendungsbewussten Musikers – ein Titel, der schon viel über seine Amitionen verrät: Denn der in einer Musikerfamilie aufgewachsene 39-Jährige ist nicht nur d e r Popstar seines Landes, sondern zugleich dessen wohl breitenwirksamster Kritiker. In seinen Songs auf Kikuyu, Kisuahili und Englisch visioniert er die Versöhnung der verfeindeten ethnisch-politischen Lager, kritisiert Korruption und schöpft Hoffnung auf einen Neuanfang.
Podcast von Antje Diekhans [4'2 min], produziert für DRadio Wissen
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